Alle guten Dinge sind 3

Ab der künftigen Saison darf sich Salzburg wieder über 3 Schiedsrichter in der österreichischen Bundesliga freuen. Der 24-jährige Arnes Talic hat sich in einer harten, einjährigen Qualifikationsphase gegen Konkurrenten aus ganz Österreich durchgesetzt und wird ab Herbst Spiele in der 2. Bundeliga leiten.

Das Kollegium gratuliert Arnes und wünscht alles Gute für die kommenden Aufgaben.

„To assist, not to insist“ – Zwei Salzburger zur Assistenten-Fortbildung beim BFV

Von 27. bis 29. April durften Sen Polat und Philipp Maier an einem vom Bayerischen Fußballverband organisierten „Spezial Schiedsrichterassitentenkurs“ teilnehmen. Ziel dieser Tagung war es, spezialisierte Assistenten für die Regionalliga Bayern, Deutschlands vierthöchste Spielklasse, zu schulen und zu fördern.

Nach der Ankunft in der dafür top ausgestatteten Anlage in der Sportschule Oberhaching, die neben zahlreichen Fußballplätzen, Hallen und Laufbahnen auch ein Schwimmbad unterhält, wurden die beiden Salzburger Schiedsrichter freundlichst aufgenommen und erhielten in den drei Tagen viel neuen Input: Neben obligatorischem Regel-, Konformitäts-, und Lauftest wurde auch ein Regionalligaspiel beobachtet und anschließend mit dem Schiedsrichterteam rund um den Zweitliga Schiedsrichter Florian Badstübner analysiert. Ebenso wurde die von der FIFA geforderte Fahnenhaltung und Technik vertieft und ausführlich auf das Headset, welches inzwischen in der Regionalliga Bayern Standard ist, eingegangen.

Highlight war aber sicherlich ein Referat von FIFA Schiedsrichterassistent Eduard Beitinger, welcher im Team von Deniz Aytekin ist und erst am Tag zuvor im hochbrisanten Spiel Freiburg gegen Köln assistierte, in dem er viel vom „UEFA CORE Programm“ weitervermittelte und dadurch die sogenannten „Spezial Schiedsrichterassistenten“ auf den absolut neuesten Stand in allen für Assistenten wichtigen Bereichen brachte.

Ein Wochenende wovon auch die beiden Salzburger Schiedsrichter höchst profitierten.

Es ist des Lernens kein Ende

Nyon – Hauptsitz des europäischen Fußballverbands. Von hier aus steuert die UEFA Schiedsrichterkommission die Aus- und Weiterbildung der europäischen Eliteschiedsrichter. Da allerdings die amtierenden Spitzenschiedsrichter nicht jünger werden, ist die UEFA nach wie vor bemüht neue, junge, talentierte Schiedsrichter für den Spitzenbereich des europäischen und des weltweiten Fußballs zu gewinnen.

Aus diesem Grund veranstaltet die UEFA derzeit eine Programm zur Ausbildung und Heranziehung „neuer Collinas und Rizzolis“, das sogenannte „UEFA Core Programm“. Bei diesem anstrengenden Programm werden die Schiedsrichterteams aus ganz Europa auf Herz und Nieren geprüft und ihre schiedsrichtertechnischen Fertigkeiten entscheidend geschärft und geschult.

Mitten im Geschehen befindet sich derweilen Salzburgs Bundesligaschiedsrichter Sebastian Gishamer. Der 29-jährige Seekirchner leitet im Rahmen dieses Programmes zwei Spiele in einer schweizer oder französischen Amateurliga, bei welchem ihm ein Coach der UEFA Schiedsrichterkommission zur Seite steht und Gishamers Leistung penibelst genau aufarbeitet.

„Ich freue mich schon sehr auf dieses Programm. Wir werden gleich am Anfang den Yo-Yo-Test absolvieren. Unsere Regelauslegung wird durch intensive Schulungen sicher einheitlicher und die Coaches werden mir unglaublich weiterhelfen können. Ich sehe dem ganzen mit großer Vorfreude entgegen und freue mich diese Chance erhalten zu haben“, sagte das Salzburger Ausnahmetalent kurz vor Beginn des Programms, bei welchem er von den beiden Assistenten Markus Waldl (OÖ) und Michael Nemetz (NÖ) unterstützt wird.

Einer der dieses Programm bereits als Sprungbrett für seine internationale Karriere genutzt hat, ist das zweite große Aushängeschild des Salzburger Fußballverbandes Christopher Jäger, welcher seit heuer das FIFA Abzeichen auf der Brust trägt. Auch dieser bestätigte: „Das Core Programm war eine unglaublich schöne und lehrreiche Erfahrung, die mir sehr weitergeholfen hat“.

Das CORE Programm – ein Wegbereiter für viele große Erfolge und eine Möglichkeit sich der UEFA zu präsentieren um neue Sterne am europäischen Schiedsrichterhimmel aufsteigen zu lassen.

Grundkurs / Assistentenkurs 2018

In Salzburg fanden in den vergangenen  Wochen gleich zwei wichtige Kurse bei der Ausbildung neuer Schiedsrichter statt.

Von 6.3 – 15.3 wurden unter der Leitung von Nachwuchsreferent Reinhard Marcinko 18 top motivierte, neue Schiedsrichter im Zuge eines Grundkurses ausgebildet. In fünf Kurstagen wurde den Anfängern von hervorragenden Referenten, das Grundwissen der Schiedsrichterei, von der Praxis für die Praxis, vermittelt.  Für die jungen Kollegen beginnt am kommenden Wochenende ihre Karriere als Fußballschiedsrichters. Unterstützt werden sie dabei erstmals durch das „Tandem-System“. Hier werden ein junger und ein routinierter Schiedsrichter gemeinsam die ersten Spiele bestreiten und so den Anfänger langsam an sein neues Hobby heranführen.

Mit dabei  war erstmals auch ein Fernsehteam von Servus.TV, dass sich einen Einblick in der Welt der Schiedsrichter verschaffte. Das Team wird auch weiterhin im Zuge von Recherchearbeiten die Ausbildung der jungen Schiedsrichter begleiten. Das gesamte Kollegium dankt Servus.TV für das große Interesse.

Doch auch die bereits ausgebildeten Jungschiedsrichter werden nicht im Kollegium vergessen, sondern weiter gefördert. So fand für jene, die den Grundkurs im September besucht hatten, am 18.3.2018 der Schiedsrichter – Assistentenkurs in der Red Bull Akademie statt.

Nach einem ausführlichen Vortrag über die Aufgaben, Signale und Einsatzgebiete des Schiedsrichterassistenten von Obmann und Ex-FIFA Assistent Norbert Schwab, ging es, nach einem hervorragenden Mittagessen in der Akademiekantine,  mit der praktischen Ausbildung der Neu-Assistenten weiter. In der Fußballhalle der Red Bull Akademie erlernten die Jungschiedsrichter dann den richtigen Umgang mit der Fahne.

Neben dem sportlichen Leiter Raimund Haas und Mario Weghofer, stand auch FIFA-Assistent Christian Riegler den jungen Kollegen mit Rat und Tat zur Seite und versuchte sein Wissen und seine Erfahrung an die Assistenten weiterzugeben.

Am Ende eines langen Kurstages für sich der Salzburger Schiedsrichterkollegium nun über 20 neue Assistenten, die ab sofort im Meisterschaftsbetrieb des SFV zum Einsatz kommen werden.

Das Kollegium möchte sich nochmals bei Red Bull Salzburg für die Unterstützung bei der Ausbildung der Schiedrichterassistenten bedanken.

 

 

Reinhard Marcinko,

Nachwuchsreferent

Viele Bächlein ergeben einen Bach

Am Donnerstag, den 22. Februar 2018, startete die Trainingsgruppe Stadt/Tennengau in ihr großes Highlight der heurigen Vorbereitung – das Trainingslager in Umag.

Um 5.30 Uhr fuhren die 25 Teilnehmer mit einem toll ausgestatteten Bus in Richtung Kroatien. Bereits bei der Hinfahrt standen Spaß, Vorfreude und die Gemeinschaft im Vordergrund und es gestaltete sich ein lockeres Flair, bei welchem sich alle Teilnehmer untereinander austauschten und eifrige Diskussionen über die „große, weite Welt des Fußballs“ entbrannten.

Um die Mittagszeit erreichte das Refereekontingent schließlich das wunderschöne Hotel Sol Garden, in welchem die Zimmereinrichtung alle Bedürfnisse der Teilnehmer wunschlos abdeckte.
Wenig später wurde sogleich zur Tat geschritten und die erste Trainingseinheit absolviert. Im Rahmen eines lockeren Fußballspiels wurde den Teilnehmern ein Vorgeschmack auf das kommende Programm geboten, welches von den Koordinatoren und Headcoaches Andreas Winkler, Reinhard Fuchshuber und Cetin Yorulmaz in Kombination mit dem berüchtigten „Schleifer“ Reinhard Marcinko minuziös durchgetaktet war und welches in sportwissenschaftlicher Hinsicht die Referees optimal auf die kommende Frühjahrssaison vorbereitete.

Tag 2 sollte für alle Teilnehmer der Härteste werden, doch beim morgentlichen Frühstück hatten noch alle einen Grinser im Gesicht – ein Bild, welches sich knapp 2 Stunden später komplett ändern sollte, da um cirka 11 uhr alle Akteure nurmehr keuchend und schnaufend auf dem Boden lagen, weil der aufgebaute Kraftzirkel ihnen alles abverlangte.
Am Nachmittag wurde der harte Trainingstag mit einer Intervalleinheit abgeschlossen.
Gemütlich ließ man den Tag gemeinsam in der Lobby ausklingen und stärkte sich bereits für den darauffolgenden Tag, welcher mit einer morgentlichen Regenerationseinheit eingeläutet und am Nachmittag mit einer Fußballeinheit abgeschlossen wurde.
Der letzte Abend in Kroatien wurde dazu genutzt bei einem gemütlichen Spaziergang die Stadt zu erkunden und dort in einer Bar das eine oder andere Getränk zu sich zu nehmen – dies stärkte das Gemeinschaftsgefüge und vermittelte allen, dass auch das Schiedsrichterteam , die „3. Mannschaft“, als solche fungiert.

Abgeschlossen wurde das Trainingslager mit einem letzten Intervalltraining, bei welchem die Teilnehmer noch einmal den letzten Rest aus ihrem Körper herauskitzelten und sich schlussendlich vollkommen ausgepowert in den Bus Richtung Heimat setzten, welche sie um ca. 17 Uhr erreichten.

Ein großer Dank geht an unseren Ausschuss, der mit seiner finanziellen Unterstützung einen wertvollen Beitrag zu diesem tollen Trainingslager geleistet hat!

 

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Expect the Unexpect

Den 7. Februar 2018 wird Sebastian Gishamer wohl nicht so schnell vergessen, denn: beim UEFA Youth League Achtelfinale zwischen dem FC Salzburg und Sporting Lissabon gab der 29-jährige sein Debüt als internationaler Schiedsrichter. Welchen Umständen er diesen Auftritt verdankt und wie es ihm dabei ergangen ist haben wir im exklusiven Gespräch mit Salzburgs Bundesliga-Referee geklärt.

 

Sebastian, wie bist du zu diesem wohl unverhofften Einsatz in der UEFA Youth League gekommen?

SEBASTIAN GISHAMER: Ursprünglich war ich bei diesem Spiel als 4. Offizieller besetzt. Dieser ist unteranderem dafür zuständig, bei etwaigen Verletzungen der amtierenden Schiedsrichter deren Position einzunehmen. So war es in meinem konkreten Fall! Nach einem Eckstoß in Minute 54 spürte der Schiedsrichter plötzlich einen Schmerz im Oberschenkel. Ich fragte nur noch durch das Headset: „Do you need a doctor?“, doch dann ging alles sehr schnell. Er lief zu mir und machte mir klar, dass ich weiterpfeifen muss. Ich bin in die Kabine um mich entsprechend vorzubereiten.

 

Warst du überrascht, beziehungsweise als du dann am Spielfeld gestanden bist, warst du nervös?

            Natürlich ist man anfangs ein bisschen überrascht. Das ist ja keine alltägliche Situation. Das habe ich noch nie selbst erlebt. Dennoch ist ja der 4. Offizielle unteranderem dafür da. Nervös war ich nicht – angespannt trifft es eher.

 

Hast du lange gebraucht um in das Spiel hineinzufinden? Es waren ja immerhin schon 54 Minuten absolviert.

            Eine Eingewöhnungsphase gibt es nicht! Die Mannschaften sind ja schon voll in ihrem Element und wollen sofort weiterspielen. Für mich war die erste Entscheidung die Wichtigste – damit zeige ich, dass ich da bin. Ich glaube aber auch, dass die Spieler die Situation sehr gut angenommen haben und sich nach und nach mit mir akklimatisiert haben.

 

Du hast ja mit dem FC Salzburg einen österreichischen Vertreter als Österreicher gepfiffen. War das für dich eine schwierige Situation? Wie haben die Portugiesen darauf reagiert?

            Nein, das war für mich überhaupt kein Problem. Man konzentriert sich sowieso nur auf sich selbst und will die bestmögliche Leistung abrufen um das Spiel gut fertig zu leiten. Als Schiedsrichter ist es oberste Priorität Gerechtigkeit walten zu lassen! Auch von Seiten der Portugiesen war das nie ein Problem. Sie haben gesehen, dass ich fair pfeife und das haben sie genauso honoriert wie der FC Salzburg.

 

Nach dem Spiel gibt es ja immer einen Beobachter, welcher die Leistung der Unparteiischen aufarbeitet. Was sagte der zu deiner Performance?

            Der war sehr zufrieden. Ich hatte eine knifflige Szene im Strafraum (strafbares Handspiel ja oder nein) wo es plötzlich „Elfmeteralarm“ gab. Wie sich nach Ansicht der TV Bilder ergab, habe ich richtigerweise weiterlaufen lassen. Im Großen und Ganzen waren alle recht zufrieden.

 

Du zählst ja in der Schiedsrichterzunft zu den großen Talenten. Du hast mit 20 Jahren in der dritthöchsten Liga Spiele geleitet. Hat dir dein Talent und deine jahrelange Erfahrung bei der Bewältigung dieser Aufgabe geholfen oder ist das nochmal etwas anderes?

Wie überall im Leben ist jahrelange Erfahrung in so einem Fall natürlich Gold wert. Allerdings ist das natürlich dann wieder eine neue Situation, die ich in dieser Form auch erst zum ersten Mal erlebt habe. Es gibt bei uns Schiedsrichter so einen Spruch, der lautet: „Erwarte das Unerwartete“. Der passt wie die Faust auf´s Auge zu dieser Situation. Man muss auf alles vorbereitet sein!

 

Wie geht es jetzt mit einer möglichen internationalen Karriere weiter?

            (lacht…) Ich bin vom ÖFB nominiert worden Mitte März beim UEFA-CORE Programm teilzunehmen. Das ist ein Programm zur Schulung und Weiterbildung möglicher nächster internationaler Schiedsrichter und ist eine große Chance für mich und mein Team (Anm. Red. Assistenten Michael Nemetz/NÖ u. Markus Waldl/OÖ). Dabei werden die nominierten acht Referee-Teams aus Europa speziell im regeltechnischen und kommunikativen Bereich geschult. Ich freue mich schon sehr darauf!

 

Abschließend noch: Ist es wahr, dass sich Marc Batta, ein Mitglied der UEFA Schiedsrichterkommission persönlich bei dir für deine Leistung bedankt hat?

            Ja – das hat mich sehr gefreut! Er hat mir am nächsten Tag eine E-Mail geschrieben, wo er sich eben für meinen Einsatz bedankt hat. Eine solche Anerkennung von oberster Stelle des europäischen Fußballs ist schon eine große Ehre und bestätigt auch den Weg, den man selbst eingeschlagen hat!

Wintersportwochenene im Lungau

Das Schiedsrichterkollegium veranstaltete am 10. und 11. Februar in St. Michael im Lungau ein Wintersportwochenende. Am Programm standen Skifahren, Tourengehen und Rodeln.
Natürlich kam das leibliche Wohl und der Spaß auch nicht zu kurz. Organisiert wurde der Ausflug von der Schiedsrichtergruppe Lungau.
Das Kollegium möchte sich auch beim Ausschuss für die großartige finanzielle Unterstützung bedanken. (mehr …)

Werbung für den Grundkurs

„Kein Spiel ohne Schiedsrichter…“, nein nicht nur eine Floskel sondern die Wahrheit.
Sollte der Schiedsrichter zu einem besetzen Spiel nicht erscheinen können oder aus Personalmangel kein Schiedsrichter zur Verfügung stehen, dann muss Ersatz gesucht werden um dieses Spiel über die Runden zu bringen. Aber wer traut sich das???
Um solche Zwischenfälle vermeiden zu können, muss ständig für Schiedsrichter-Nachwuchs gesorgt werden. Um diesen für unser Hobby zugewinnen, wurde auch heuer wieder mit der Genehmigung des Walser Bürgermeister Hr. Joachim Maislinger, beim Kreisverkehr Kaserne Wals unsere Schiri-Werbetafel aufgestellt. Herzlichen Dank dafür.

Aber auch die Vereine sind bei der Anwerbung neuer Schiedsrichter gefordert. So sollte der Spielleiter, der wie die Spieler immer versucht das Beste zu geben, nicht immer als Feind gesehen bzw. dargestellt werden. Den die Vereine sind es, die den Schiedsrichter am meisten brauchen.

Mein Dank gilt  AUFSCHNAITER Wolfi für die Unterstützung beim montieren.

Nachwuchsrefernt Reinhard Marcinko e.h.

Trainingslager der Bundesliga

Unter besten Voraussetzungen hielten die Elite-Referees der Bundesliga zusammen mit den Förderkader-Schiedsrichtern dieses Jahr erstmals in Spanien nahe Barcelona ihr alljährliches Trainingslager ab.
Neben zwei Trainingseinheiten wurden auch je zwei theoretische Einheiten (Videoschulungen sowie Tests) pro Tag abgehalten. Unter anderem war auch einer Vortrag einer spanischen Schiedsrichter-Funktionärin in Englisch am Programm, sowie ein gemeinsames Training mit 2 spaninischen Kollegen, bei welchem auch die Erfahrungen ausgetauscht wurden.
Nach einer anstrengenden Woche starten die Bundesliga-Schiris nun am kommenden Wochenende in die Frühjahrsmeisterschaft.

Bild v.l.n.r.: Sebastian Gishamer (BL1), Arnes Talic (Förderkader) und Christopher Jäger (BL1)

Aller guten Dinge sind 4

Salzburg darf sich seit heuer auch über einen neuen FIFA Schiedsrichter freuen.
Mit Christopher Jäger hat es nun endlich wieder ein Salzburger geschafft die höchste Auszeichnung, welche ein Schiedsrichter erreichen kann, zu ergattern.

Christopher glänzt durch seine enorme körperlich Fitness, seinen unfassbaren Ehrgeiz, sowie seiner akribischen Analysearbeit nach jedem Spiel – ein echtes Vorbild für alle Salzburger Schiedsrichter.
Komplettiert wird das „Internationale Salzburger Quartett“ von den beiden Assistenten Roland Riedel und Christian Rigler, sowie von FIFA Futsal Schiedsrichter Patrik Porkert.

Das gesamte Schiedsrichterkollegium ist sehr stolz auf die Leistungen unserer vier „internationalen Asse“ und wünscht allen alles Gute für die Zukunft.

An dieser Stelle gebührt auch SN Redakteur Gerhard Öllinger ein großes „Dankeschön“, da er die glanzvolle Übergabe der FIFA Abzeichen in Form eines Kurzfilms (https://youtu.be/K7eeGpM0qrU) und eines Zeitungsartikels (https://www.sn.at/…/salzburger-christopher-jaeger-ist-fifa-…) fabelhaft dokumentiert hat und dies einen großen repräsentativen Stellwert für unser Kollegium genießt.

Puma Hallenturnier „Salzburger Stier“

6 Tage Hallenfußball vom feinsten – die zahlreichen Zuseher bekamen Hallenfußball der Extraklasse zu sehen.

Die Turnierleitung (Thomas Selner) bedankt sich auf diesem Wege bei allen  Schiedsrichtern sehr herzlich für die ausgezeichnete Leitung der 112 Spiele  in der Sporthalle Alpenstraße.

Danke an die Kollegen Begovic Ramiz, Provci Sergej,  Vitzkotter Heinz, Talic Arnes, Marcinko Reinhard, Sampl Samuel,  Porkert Patrik, Saria Florian,  Tiefgrabner Markus und Übleis Patrick.

 

Besinnliche Weihnachtsfeier

Am vergangenen Samstag trafen sich die Mitglieder der Trainingsgruppe Stadt Salzburg / Tennengau zu einer besinnlichen Weihnachtsfeier im Gasthof Rupertigau in Wals. Organisiert wurde die Feier heuer erstmals von Andi Marcinko, dem ein ganz besonderer Dank für die sehr gelungene Feier gilt.

Gemeinsam mit Manuel Baumann sorgte der Organisator von Beginn an, mit einer lustigen Weihnachtsgeschichte und dem einen oder anderen Witz für richtig gute Stimmung unter den 40 Besuchern. Im Zuge der Weihnachtsfeier wurden, wie jedes Jahr, besondere Menschen unseres Kollegiums geehrt. Darunter der beste Trainierer der Gruppe Michael Kaps, Saunachef Wolfgang Neuwirth, Trainingslager – Organisator Andi Winkler, und Trainer und Mr. 110% Reini Marcinko. Einen Ehrenpreis erhielt Bruno Scheiber, der mit seiner positiven Ausstrahlung und Mentalität unser Kollegium immer bereichert.

Nach dem offiziellen Teil folgte ein toller Gaumenschmaus, bei dem für jeden Feinschmecker etwas dabei war. Danach ließen die Kollegen beim einen oder anderen Getränk und ausgelassener Stimmung, den Abend nett ausklingen.

Abschließend gilt auch Dank den drei anwesenden Ausschussmitgliedern Peter Mittendorfer, Helmut Gruber und Reini Marcinko,  dass sie durch ihre Anwesenheit einen hauch von offiziellem Glanz in unsere Feier gebracht haben.

 

Fotogalerie unter folgendem Link: https://photos.app.goo.gl/45YpC1VrwgEUVWi22

„Alles hat einmal ein Ende“

Mit dem Spiel SV Bürmoos – FC Zell am See endete nicht nur die heurige Herbstmeisterschaft der Salzburger Liga, sondern auch die lange Dienstzeit unseres Nachwuchsreferenten Reinhard Marcinko in besagter Liga.

Mit großer Vorfreude ging Reinhard Marcinko in dieses Spiel und erledigte seinen Job in gewohnt bravouröser Manier, was ihm den Beifall der zahlreichen Zuschauer einbrachte.
Von Beginn weg hoch konzentriert, traf er in diesem schwierig zu leitenden Spiel immer die richtigen Entscheidungen und hatte auch im Umgang mit den Spielern auf dem Feld keinerlei Probleme.

Reini ist immer mit 110% bei der Sache, was ihn für das Kollegium zu einem unverzichtbaren Bestandteil macht. Neben seinen Aufgaben im Nachwuchsreferat, bezieht Reini auch noch den Posten des Trainingsgruppenleiters der Stadt/Tennengau. Er hat viele Kollegen den Weg zu einer großen Karriere gebnet, wofür ihm großer Dank seitens des Kollegiums gilt.

Das gesamte Kollegium wünscht Reini weiterhin alles erdenklich Gute und eine erholsame Winterpause.

Alle Jahre wieder, kommt die Weihnachtsfeier!

Mit viel Vorfreude und sehr guter Laune startete die Weihnachtsfeier der Gruppe Pinzgau am 25.11.2017 im Café Karin in Maishofen. Knapp 15 Kollegen, teilweise in Begleitung, und zwei „Ehrengäste“ waren zu dieser Feier geladen.

Zum einen war der Platzwart des FC Zell am See, Matthias Puchler, Teil unserer Feier. Wie auch unser Gruppensprecher Manfred Knapp betonte, war er immer eine große Unterstützung für alle Schiedsrichter. Speziell um die Pinzgauer hat er sich verdient gemacht, da er oft unter persönlichem Einsatz unser Training auf den Sportstätten des FC Zell am See ermöglichte. Dafür nochmal ein herzliches Dankeschön! (Bild: Manfred Knapp mit Matthias Puchner)

Zum anderen war auch „unsere“ Elke mit von der Partie. Jeder Schiedsrichter, der schon einmal ein Spiel in Zell am See hatte, wird sie wohl kennen. Durch dieses tatkräftige Engagement ist sie mehr oder weniger unterstützendes Mitglied unserer Gruppe geworden. Auch ihre Regeltests müssen den Vergleich mit den restlichen KollegInnen nicht scheuen. Somit auch noch einmal Danke für dein Kommen!

Natürlich war auch der Großteil der regulären Kollegen anwesend. Nachdem die Bäuche durch ein köstliches Essen gefüllt waren, gehörten die Ohren vollständig unserem Gruppensprecher Manfred Knapp. Dieser bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen und die gute Zusammenarbeit in der Gruppe. Zudem vollzog er auch den Jahresrückblick, welcher für den Pinzgau durchaus erfreulich war. Wir gewannen mit Sinan Özdemir einen vielversprechenden, jungen Kollegen, welchen wir nochmals herzlich Willkommen heißen möchten!

Auch die Trainingsbeteiligung ist durchaus als erfreulich zu bewerten. Unsere Trainingsbesten sind ex aequo auf Platz 3 Manfred Knapp und Bernd Hirschbichler, auf Platz 2 Kaya Özer und auf Platz 1 Thomas Hochstaffl. Herzliche Gratulation dazu!

Nach dem Jahresrückblick und den Ehrungen ließen wir den Abend noch gemütlich ausklingen und freuen uns bereits auf den offiziellen Trainingsstart am 10. Jänner 2018!

Arbeitsreiche Beobachter Klausur 2017

Am Wochenende vom 10. auf 11. November 2017 trafen sich die Referee-Observer des Bundeslandes, unter der Leitung von Beo-Referenten Herbert Lemberger aus Mittersill, erstmalig zu einer Zweitages-Klausur, um die neuesten Richtlinien im Beobachtungswesen festzulegen. Neben Regeltechnik und Administration, stand der Wandel vom Erbsenzähler zum Coach ganz oben auf der Agenda im Seminarhotel Pöllhuber in Zell am Moos. „Fehler“ der aktiven Kollegen zu beleuchten ist das Eine, aber gemeinsam Alternativen zur Verbesserung erarbeiten das Wichtigste. So konnte sich neben unserem Gast vom BFV (Bayrischer Fußballverband) Thomas Lutz, auch der aktuelle UEFA-Beobachter und ehemalige Elite-FIFA-Referee Konrad Plautz, mit einem tollen und praxisbezogenen Vortrag „Killer oder Coach“, unglaublich wichtig einbringen.

Erwarte stets das Unerwartete, welchen Typ Beobachter nehmen wir selber ein, das erfolgreiche Kabinengespräch in der Praxis, die Notenvergabe nach dem Lesen der Berichte, „Kutscher“ sein für den richtigen Weg des Schiedsrichters, auf den Weg bringen, viele Fragen stellen und nicht die „immer richtige“ Antwort präsentieren wollen, Zukunftsorientiertes handeln – das waren einige der wichtigsten Schlagworte an diesen beiden, äußerst arbeitsintensiven Klausurtagen.

Aber auch mit einem weinenden Auge blicken wir zurück auf diese Schulung, denn nach genau 50 Jahren im Kollegium (10 davon als Beobachter), verlässt uns leider nun der ehemalige Bundesliga Schiedsrichter Wolfgang „Bella“ Klocker in die wohlverdiente Schiedsrichterpension.

Lieber Wolfgang, auch auf diesem Wege nochmals einen herzlichen Dank für deine tolle Arbeit, deine Kollegialität und für dein immer offenes Ohr für die Anliegen aller Kollegen – du wirst immer gern gesehener Gast bei unseren Veranstaltungen sein!

Weiterer Dank gilt allen Vortragenden, den Organisatoren, aber vor allem auch dem Salzburger Fußballverband, ohne dessen Unterstützung diese Schulung nie stattfinden hätte können.

Futsal Elite Kurs in Salzburg

Am Allerheiligentag fand im ULSZ Rif das Futsal Elite Seminar für die Elite-Futsal Schiedsrichter West- und Südösterreichs statt.

Unter der Leitung des Vorsitzenden des STAA Futsal Schiedsrichter und seinen Mitarbeitern Berthold Neunteufel (Organisation) und Norbert Schwab (Regelwerk) wurden die Top Futsal Referees für die neue Saison vorbereitet. Nach einem intensiven Regel- und Lauftest, wurden in einem Seminarnachmittag die wichtigsten Punkte für die kommende Saison aufgearbeitet.

Salzburg war durch Futsal Bundesligabeobachter Heinz Vitzkotter und Futsal Bundesliganeuling Markus Tiefgraber vertreten.

Im Rahmen der Schulung wurde auch der langjährige Futsal Bundesligareferee Reinhard Marcinko, der am Ende der letzen Saison ausgeschieden ist, für seine lange Tätigkeit geehrt und gebührend aus dem Kreis der Elite Referees verabschiedet.

Delegation des SFV bei unseren bayrischen Nachbarn

Der Verbands-Schiedsrichterausschuss (VSA) lud am vergangenen Wochenende alle bayerischen Schiedsrichter-Obleute zur Jahrestagung nach Bad Gögging ein. Auch der SFV entsandte eine Delegation nach Niederbayern. Mit unseren bayrischen Nachbarn pflegen wir seit Jahren einen intensiven Austausch. Unser Besetzungsreferent Erich Hirschbichler war gemeinsam mit unserem Beobachtungsreferent Herbert Lemberger vor Ort.

Erich erläuterte dabei in seinen Grußworten kurz die Strukturen im österreichischen Schiedsrichterwesen und bedankte sich anschließend bei VSO Moritz für den Austausch zwischen Österreich und Bayern.

20 Neue Schiedsrichter in Salzburg

In den letzten beiden Wochen fanden im Bundesland Salzburg gleich zwei Schiedsrichtergrundkurse statt. Einer wie gewohnt in den Verbandsräumen des SFV, der andere erstmals im Lungau. Die Organisation des Kurses im kleinsten Salzburger Fußballbezirk übernahm Stefan Eder, dem großer Dank dafür gebührt.

Insgesamt wurden an 5 Kurstagen in Salzburg und dem Lungau 20 hervorragende Junge Schiedsrichter, die bereits im Kurs mit Einsatz, Motivation und viel Interesse punkten konnten, ausgebildet. Wieder stand dem Nachwuchsreferenten Reinhard Marcinko dabei ein großes Expertenteam zur Verfügung, dass den Schiedsrichteranwärtern die Regeln 1-17 mit viel Leidenschaft präsentierte und diese aus der Praxis für die Praxis erklärte. Dank gilt hier Cetin Yorulmaz, Andi Winkler, Mario Weghofer, Nachwuchsbesetzer Sergej Provci und Regelinstruktor Markus Tiefgraber.

Doch die 17 Schiedsrichteranwärter in der Geschäftsstellte des SFV waren nicht die einzigen, die beim Kurs die Ohren spitzen. So waren unsere Freunde Jürgen und Natascha vom den „Fußballimpressionen im Salzburger Unterhaus“ an allen Kurstagen mit dabei und legten auch die Prüfung ab. Am Ende wurden sie von Regelinstruktor Markus Tiefgraber mit einem Ehrenschiedsrichterwappen ausgezeichnet, da sie aufgrund ihrer tollen Fototätigkeit nicht aktiv in den Schiedsrichterdienst treten werden.

Auch an einem Kurstag mit dabei war Sportreporter Gerhard Öllinger von den „Salzburger Nachrichten“, der sich einen Überblick in unser Ausbildungssystem verschaffte. Auch Gerhard gilt der dank des Kollegiums, der mit seinen Top-Berichten über unser Schiedsrichterwesen auch seinen Teil dazu beträgt, dass immer wieder neue den Weg zu unserem Kurs finden.

Am Ende des letzten Tages verließen die neuen Schiedsrichter, ausgestattet mit Utensilien der Firma Puma und dem weiteren Rüstzeug für ihre neue Aufgabe, die Geschäftsstelle des SFV, auf den Weg in eine große Schiedsrichterkarriere.

6 Salzburger in der 1. Bundesliga im Einsatz

Am vergangenen Wochenende waren von 5 Schiedsrichter-Teams in der Bundesliga 2 aus Salzburg im Einsatz. Bei der Begegnung zwischen Sturm Graz und dem WAC fungierte Sebastian Gishamer als Schiedsrichter. Ihm zur Seite standen FIFA Assistent Roland Riedel und Jasmin Sabanovic, der bei diesem Spiel sein Debüt in der höchsten Spielklasse feierte. Dazu gratulieren wir ihm recht herzlich.

Das Spiel zwischen Austria Wien und dem LASK wurde von Christopher Jäger gepfiffen. An seiner Seite assistierten Christian Rigler und Johannes Pummerer.

Das Salzburger Schiedsrichter Kollegium kann stolz auf seine Elite sein. Wir wünschen weiterhin „Gut Pfiff“ und eine erfolgreiche Saison.

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