Der Nikolaus, die Beobachter und andere dunkle Gestalten

Auf Einladungen des Beobachtungsreferenten Herbert Lemberger, sowie des Obmannes Norbert
Schwab, trafen sich die Salzburger Schiedsrichter-Observer zu einem geselligen Krampuskränzchen in
der idyllischen Marktgemeinde Mattsee.

Der ebenfalls von sehr weit angereiste und äußerst redegewandte heilige Nikolaus mit seinen
dunklen Gesellen, machte den Abend letztlich zu einem echten Höhepunkt der heurigen Adventzeit
und beschenkte die anwesenden Kollegen sehr reich. Nach dem Abziehen der schaurigen Kramperl
wurde noch in ausgelassener und ungezwungener Form, bei Speis und Trank über das abgelaufene
Fußballjahr diskutiert und auch die Beobachtungsleitung fand die passende Gelegenheit, sich
persönlich bei jedem Teilnehmer für die erbrachten Leistungen im abgelaufenen Jahr zu bedanken.
Dabei fanden wir im neu eröffneten See Imbiss Weyerbucht unter der Führung von Frau Eniko
Földesi ideale Gegebenheiten für unsere Nikolaus-Party vor – eine Lokalität die sowohl im Winter, als
natürlich auch im Sommer einen Besuch wert ist!

In diesem Sinne wünschen wir allen Kollegen eine erholsame und besinnliche Weihnachtszeit, einen
guten Rutsch ins Jahr 2019 und wir freuen uns bereits jetzt auf neuerlich gute Zusammenarbeit mit
Beginn der Frühjahrssaison.

Der heilige Nikolaus mit Chefin Eniko „Eni“ Földesi, die den Nikolausstab halten durfte
Auch der Disziplinar-Referent Peter Mittendorfer wurde vom Krampus nicht verschont
Nach Braten, Maroni, Keks und Glühwein wurde in geselliger Runde noch geplaudert
Auch Ehrenobmann Ing. Udo Kratzer und Richard Heugenhauser gaben sich ein Stelldichein
Beim Abholen seines Nikolo-Sackerl konnte Regionalliga-Mann Günther Lenerth noch lachen
Der Nikolaus Raimund Haas hatte auch in Zivil noch viel von seiner langen Reise zu berichten

Weihnachtsfeier der Trainingsgruppe Stadt/Tennengau

Hallo Kollegen!
Wie jedes Jahr werden wir auch dieses Jahr wieder eine Trainingsgruppen- Weihnachtsfeier veranstalten 😄
Termin ist Samstag, der 8.12.2018.
Stattfinden wird das ganze im Braurestaurant Imlauer in der Nähe vom Kongresshaus in der Stadt Salzburg.
Auf der Homepage werden genauere Informationen folgen.
Der Preis beträgt 50 € pro Person.
Das Geld ist entweder mir persönlich zu überreichen oder auf mein Konto zu überweisen.
Kontonummer ist: AT25 3505 4000 0103 3224
Bitte als Verwendungszweck Weihnachtsfeier 2018 und den eigenen Namen angeben.
Anmeldung bitte bei mir persönlich über WhatsApp, SMS, oder Email:
andreas.marcinko@gmx.at
Anmeldeschluss ist der 1.12.2018
Die Anmeldung ist erst gültig wenn der Betrag überwiesen, bzw.  gebracht wird. (Training, Spiel, etc.)

Hock di hera, dann samma mehra

Traditionell wurde, wie schon in den letzten Jahren, zum Abschluss der Herbstsaison (eine Runde nur mehr in der Salzburger Liga) zum gemeinsamen aufarbeiten, der sehr spannenden und nicht immer leichten Herbstsaison gebeten.
Beim Wirt „Sieben Schwaben“ wurde uns ein tolles Angebot an internationaler Küche geboten.Viele Geschichten wurden erzählt und alle freuten sich auch schon ein wenig auf die Winterpause. Eine angenehme Atmosphäre und ein rund um wohlfühlendes Miteinander charakterisierte dieses Treffen. Es zeigte eine tief in sich verbundene Gemeinschaft, welche dem Fußball im SFV Runde für Runde seine Bestleistung anbietet.

Großer Dank gilt hierbei den beiden Organisatoren Wolfram Aufschnaiter und Thomas Steinbeck.

Das Schiedsrichter Kollegium wünscht eine erholsame Winterpause.

Full House bei letzter TK Sitzung 2018

Wenn der Lehrsaal im Sportzentrum Rif prall gefüllt ist und sich keiner der geladenen Gäste den angekündigten Vortag entgegen lassen will, dann muss es sich wohl um eine ganz besondere und nicht alltägliche Angelegenheit handeln?!
So war es dann auch – Der UEFA-Beobachter und ehemalige Top-Referee Konrad Plautz aus Tirol begeisterte in einem fesselnden Referat die jungen Kollegen aus Salzburg. Es war der würdige Abschluss eines sehr erfolgreichen Talente-Kader Jahres in Salzburg. Die Leitung rund um Christian Sturz und Franz Maislinger wünscht auf diesem Wege eine erholsame Winterpause.

Instruktorenkurs in Salzburg

Am vergangenen Sonntag fand der Regelinstruktoren Workshop des ÖFB in Salzburg statt. Nach dem Motto Teach the Teacher wird eine möglichst einheitliche Ausbildung der Schiedsrichter in Österreich gewünscht. Die Kursleiter Gerhard Gerstenmayer (Vorsitzender STAA FIFA Spielregeln) und Hans Hechtl erledigten ihre Aufgabe in gwohnt souveräner Manier. Aus Salzburg waren neben Obmann Schwab, und den Instruktoren Oberwimmer und Heugenhauser, auch die Obmann Stv.  Hirschbichler und Zechner anwesend. Dank gilt dem ÖFB, sowie dem STAA Spielregeln unter der Führung von Gerhard Gerstenmayer für die interessante Fortbildung.

 

Aus 4 mach 5

Wie die ÖFB-Schiedsrichterkommision am Donnerstag, den 27.9.2018, in ihrer Sitzung beschloss, werden ab 2019 zwei neue Salzburger Gesichter auf der an die FIFA adressierte Liste aufscheinen. Neben dem Flachgauer Sebastian Gishamer wird auch die aus dem Pinzgau stammende Marina Aufschnaiter mit Jahresbeginn das Amt des FIFA Schiedsrichters bekleiden. Beide, sowohl Gishamer in der Tipico Bundesliga, als auch Aufschnaiter in der Regionalliga, beziehungsweise Frauen-Bundesliga, bestachen in den vergangenen Monaten mit außergewöhnlich starken Leistungen.

Für beide geht damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Während Gishamer bereits beim UEFA Core Programm, ein Ausbildungsprogramm für zukünftige FIFA Schiedsrichter, internationale Luft schnuppern durfte und beim Leistungstest durch beispiellose Fitness ein echtes Reifezeugnis ablegte, betritt Marina Aufschnaiter nun Neuland.

„Es ist ein tolles Gefühl und ich freue mich sehr darüber, es endlich geschafft zu haben!“, so Aufschnaiter, welche sich in der „Männer-Domäne Fußball“ in Salzburg mittlerweile einen echten Namen gemacht hat. Als Belohnung für die über Jahre andauernden starken Leistungen, wurde die Pinzgauerin 2017 vom ÖFB zur Leitung des Endspiels im ÖFB Frauen Cup zwischen Neulengbach und St. Pölten herangezogen.

Mit den zwei Neulingen stellt der Salzburg Fußballverband somit ein Quintett an FIFA Schiedsrichtern, denn neben Gishamer und Aufschnaiter, rangiert bereits Christopher Jäger seit 2017 im internationalen Gefilde als Schiedsrichter. Mit Roland Riedel steht auch ein FIFA Assistent im Dienst des SFV und Patrik Porkert bekleidet das Amt des FIFA Futsal Schiedsrichters.

„5 Salzburger FIFA Schiedsrichter gab es noch nie und ist derzeit Spitze im ÖFB“, begrüßt Schiedsrichterobmann Norbert Schwab die aktuelle Entwicklung und ist sich sicher, dass „alle einen erfolgreichen Weg einschlagen werden“.

Mr. Schiedsrichter – Bruno Scheiber – wird 60!

Vergangene Woche feierte unser langjähriger und hochverdienter Kollege Bruno Scheiber seinen 60. Geburtstag.

Bruno, der immer bei jedem Spiel mit 110% Einsatz glänzt und ein Vorbild in Sachen „Miteinander“ und „Kollegialität“ ist, feierte seinen runden Geburtstag gebührend im Gasthof Rauchenbichl in Salzburg. Zur Feier eingeladen waren mit Obmann-Stv. René Zechner und Beobachter Gerhard Stöger, auch zwei Vertreter des Salzburger Schiedsrichterkollegiums. Die beiden überreichten unserem Mr. Schiedsrichter Bruno, im Namen des gesamten Kollegiums, ein tolles Geschenk zu seinem Geburtstag und dankten ihm herzlich für den tollen Einsatz, den Bruno Woche für Woche auf Salzburgs Fußballplätzen leistet.

Das gesamte Kollegium wünscht auch auf diesem Weg nochmals „ALLES GUTE“ und wünscht Bruno weiterhin soviel Spaß bei seinem Hobby.

UEFA Einsatz für Patrik Porkert

Unser FIFA-Futsal Referee Patrik Porkert wurde von der UEFA für ein internationales Futsal Mini-Turnier nominiert.
Patrik wird von 21-26.08.2018 Spiele in der Play-Off Runde der Qualifikation zur UEFA Futsal Womens Europameisterschaft leiten.

Hier werden in einem Modus von 4 Mini-Turnieren (16 Mannschaften), die vier letzten Teilnehmer, der ersten jemals ausgetragenen Futsal EURO der Damen, ermittelt. Gespielt wird dezentral an 4 Gastgeberorten.

Da sich jeweils nur der Gruppensieger für die EURO qualifiziert, ist für Spannung und heiße Duelle sicher gesorgt.

Patrik wurde zur Spielleitung der Gruppe A nominiert, die in Nordirland ausgetragen wird.
Neben dem Gastgeber, werden auch die Teams aus den Niederlanden, Belgien und Schweden, um das Finalticket kämpfen.

Wir wünschen Patrik alles Gute für seinen internationalen Einsatz.

Der 5. Streich des Néstor Pitana

Ein Mann, ein Pfiff, eine Entscheidung – keine Diskussion. So lässt sich der bisherige WM-Verlauf für den 43 jährigen Argentinier Néstor Pitana kurz zusammenfassen.
Der 1,93 Meter große, durchtrainierte Sportlehrer aus Corpus glänzte bei seinen bisherigen vier Auftritten mit korrekter Entscheidungsfindung, imposanter Körpersprache und autoritärem Auftreten. Außerdem fand Pitana stets die richtige Mischung aus Ermahnung, Erklärung und Beschwichtigung.
Folgerichtig wurde er für seine tollen Leistungen bei dieser WM Endrunde für das heutige Endspiel zwischen Frankreich und Kroatien nominiert.
Für Pitana ginge damit ein Traum in Erfüllung, er fühle „Glück, Stolz und Verantwortung“, wie dieser der FIFA im Exklusiv-Interview kurz nach Bekanntgabe der Nominierung berichtete. Zudem sei er „nur das Gesicht des Erfolg“, dank gilt vor allem auch seinen „Freunden, Kollegen und Wegbegleitern“.
Unterstützt wird der Argentinier heute an den Linien von seinen Landsleuten Hernan Maidana und Juan Belatti, sowie dem vierten Offiziellen aus den Niederlanden Björn Kuipers.

https://youtu.be/i_ZmB73GGII (Dieser Link führt zum offiziellen Interview der FIFA mit Néstor Pitana)

Rückblick auf die Sommerschulung

Die vergangene Sommerschulung des SFV fand heuer zum ersten Mal im SN-Saal statt und bot allen KollegInnen sowohl genug Platz als auch komfort.

Neben diversen Rückblicken auf die abgelaufene Saison im Feld-Fußball wurden die Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen des SFV insbesondere im Bereich der Regeländerungen für die Saison 2018/19 geschult.

Dabei ist vor allem nochmal explizit darauf hingewiesen worden, dass Trinkflaschen und Handtücher des Torhüters nicht im Netzraum oder in den Tornetzen zu platzieren sind, sondern stets außerhalb des Spielfeldes sein müssen.

Im Rahmen der Sommerschulung kam es außerdem zu einer Vielzahl von Ehrungen: Allen Geehrten herzliche Gratulation und weiterhin „Gut Pfiff“ und alles Gute!

Zudem gab es einen Video-Regeltest, der das Agieren der SchiedsrichterInnen noch praxisnäher werden lässt.

Murtallauf SR-Gruppe Lungau

Die Schiedsrichtergruppe Lungau nahm beim Murtallauf am 24.06.2018 teil. Bei verschiedenen absolvierten Distanzen wurden tolle Ergebnisse eingefahren.
Die zwei Aufsteiger in die 2. Landesliga, Philipp Maier und Martin Rauter belegten bei der Distanz von 10km den sensationellen 2. und 3. Platz.
Der Gruppensprecher Stefan Eder absolvierte den Halbmarathon (21,1km) mit einer Zeit von 1h30min und belegte den guten 8. Platz von 55. Läufer.
Bei diesem sportlichen Wettkampf hat sich die gute Trainingsbeteiligung im kleinsten Gau bezahlt gemacht.

Alle guten Dinge sind 3

Ab der künftigen Saison darf sich Salzburg wieder über 3 Schiedsrichter in der österreichischen Bundesliga freuen. Der 24-jährige Arnes Talic hat sich in einer harten, einjährigen Qualifikationsphase gegen Konkurrenten aus ganz Österreich durchgesetzt und wird ab Herbst Spiele in der 2. Bundeliga leiten.

Das Kollegium gratuliert Arnes und wünscht alles Gute für die kommenden Aufgaben.

„To assist, not to insist“ – Zwei Salzburger zur Assistenten-Fortbildung beim BFV

Von 27. bis 29. April durften Sen Polat und Philipp Maier an einem vom Bayerischen Fußballverband organisierten „Spezial Schiedsrichterassitentenkurs“ teilnehmen. Ziel dieser Tagung war es, spezialisierte Assistenten für die Regionalliga Bayern, Deutschlands vierthöchste Spielklasse, zu schulen und zu fördern.

Nach der Ankunft in der dafür top ausgestatteten Anlage in der Sportschule Oberhaching, die neben zahlreichen Fußballplätzen, Hallen und Laufbahnen auch ein Schwimmbad unterhält, wurden die beiden Salzburger Schiedsrichter freundlichst aufgenommen und erhielten in den drei Tagen viel neuen Input: Neben obligatorischem Regel-, Konformitäts-, und Lauftest wurde auch ein Regionalligaspiel beobachtet und anschließend mit dem Schiedsrichterteam rund um den Zweitliga Schiedsrichter Florian Badstübner analysiert. Ebenso wurde die von der FIFA geforderte Fahnenhaltung und Technik vertieft und ausführlich auf das Headset, welches inzwischen in der Regionalliga Bayern Standard ist, eingegangen.

Highlight war aber sicherlich ein Referat von FIFA Schiedsrichterassistent Eduard Beitinger, welcher im Team von Deniz Aytekin ist und erst am Tag zuvor im hochbrisanten Spiel Freiburg gegen Köln assistierte, in dem er viel vom „UEFA CORE Programm“ weitervermittelte und dadurch die sogenannten „Spezial Schiedsrichterassistenten“ auf den absolut neuesten Stand in allen für Assistenten wichtigen Bereichen brachte.

Ein Wochenende wovon auch die beiden Salzburger Schiedsrichter höchst profitierten.

Es ist des Lernens kein Ende

Nyon – Hauptsitz des europäischen Fußballverbands. Von hier aus steuert die UEFA Schiedsrichterkommission die Aus- und Weiterbildung der europäischen Eliteschiedsrichter. Da allerdings die amtierenden Spitzenschiedsrichter nicht jünger werden, ist die UEFA nach wie vor bemüht neue, junge, talentierte Schiedsrichter für den Spitzenbereich des europäischen und des weltweiten Fußballs zu gewinnen.

Aus diesem Grund veranstaltet die UEFA derzeit eine Programm zur Ausbildung und Heranziehung „neuer Collinas und Rizzolis“, das sogenannte „UEFA Core Programm“. Bei diesem anstrengenden Programm werden die Schiedsrichterteams aus ganz Europa auf Herz und Nieren geprüft und ihre schiedsrichtertechnischen Fertigkeiten entscheidend geschärft und geschult.

Mitten im Geschehen befindet sich derweilen Salzburgs Bundesligaschiedsrichter Sebastian Gishamer. Der 29-jährige Seekirchner leitet im Rahmen dieses Programmes zwei Spiele in einer schweizer oder französischen Amateurliga, bei welchem ihm ein Coach der UEFA Schiedsrichterkommission zur Seite steht und Gishamers Leistung penibelst genau aufarbeitet.

„Ich freue mich schon sehr auf dieses Programm. Wir werden gleich am Anfang den Yo-Yo-Test absolvieren. Unsere Regelauslegung wird durch intensive Schulungen sicher einheitlicher und die Coaches werden mir unglaublich weiterhelfen können. Ich sehe dem ganzen mit großer Vorfreude entgegen und freue mich diese Chance erhalten zu haben“, sagte das Salzburger Ausnahmetalent kurz vor Beginn des Programms, bei welchem er von den beiden Assistenten Markus Waldl (OÖ) und Michael Nemetz (NÖ) unterstützt wird.

Einer der dieses Programm bereits als Sprungbrett für seine internationale Karriere genutzt hat, ist das zweite große Aushängeschild des Salzburger Fußballverbandes Christopher Jäger, welcher seit heuer das FIFA Abzeichen auf der Brust trägt. Auch dieser bestätigte: „Das Core Programm war eine unglaublich schöne und lehrreiche Erfahrung, die mir sehr weitergeholfen hat“.

Das CORE Programm – ein Wegbereiter für viele große Erfolge und eine Möglichkeit sich der UEFA zu präsentieren um neue Sterne am europäischen Schiedsrichterhimmel aufsteigen zu lassen.

Grundkurs / Assistentenkurs 2018

In Salzburg fanden in den vergangenen  Wochen gleich zwei wichtige Kurse bei der Ausbildung neuer Schiedsrichter statt.

Von 6.3 – 15.3 wurden unter der Leitung von Nachwuchsreferent Reinhard Marcinko 18 top motivierte, neue Schiedsrichter im Zuge eines Grundkurses ausgebildet. In fünf Kurstagen wurde den Anfängern von hervorragenden Referenten, das Grundwissen der Schiedsrichterei, von der Praxis für die Praxis, vermittelt.  Für die jungen Kollegen beginnt am kommenden Wochenende ihre Karriere als Fußballschiedsrichters. Unterstützt werden sie dabei erstmals durch das „Tandem-System“. Hier werden ein junger und ein routinierter Schiedsrichter gemeinsam die ersten Spiele bestreiten und so den Anfänger langsam an sein neues Hobby heranführen.

Mit dabei  war erstmals auch ein Fernsehteam von Servus.TV, dass sich einen Einblick in der Welt der Schiedsrichter verschaffte. Das Team wird auch weiterhin im Zuge von Recherchearbeiten die Ausbildung der jungen Schiedsrichter begleiten. Das gesamte Kollegium dankt Servus.TV für das große Interesse.

Doch auch die bereits ausgebildeten Jungschiedsrichter werden nicht im Kollegium vergessen, sondern weiter gefördert. So fand für jene, die den Grundkurs im September besucht hatten, am 18.3.2018 der Schiedsrichter – Assistentenkurs in der Red Bull Akademie statt.

Nach einem ausführlichen Vortrag über die Aufgaben, Signale und Einsatzgebiete des Schiedsrichterassistenten von Obmann und Ex-FIFA Assistent Norbert Schwab, ging es, nach einem hervorragenden Mittagessen in der Akademiekantine,  mit der praktischen Ausbildung der Neu-Assistenten weiter. In der Fußballhalle der Red Bull Akademie erlernten die Jungschiedsrichter dann den richtigen Umgang mit der Fahne.

Neben dem sportlichen Leiter Raimund Haas und Mario Weghofer, stand auch FIFA-Assistent Christian Riegler den jungen Kollegen mit Rat und Tat zur Seite und versuchte sein Wissen und seine Erfahrung an die Assistenten weiterzugeben.

Am Ende eines langen Kurstages für sich der Salzburger Schiedsrichterkollegium nun über 20 neue Assistenten, die ab sofort im Meisterschaftsbetrieb des SFV zum Einsatz kommen werden.

Das Kollegium möchte sich nochmals bei Red Bull Salzburg für die Unterstützung bei der Ausbildung der Schiedrichterassistenten bedanken.

 

 

Reinhard Marcinko,

Nachwuchsreferent

Viele Bächlein ergeben einen Bach

Am Donnerstag, den 22. Februar 2018, startete die Trainingsgruppe Stadt/Tennengau in ihr großes Highlight der heurigen Vorbereitung – das Trainingslager in Umag.

Um 5.30 Uhr fuhren die 25 Teilnehmer mit einem toll ausgestatteten Bus in Richtung Kroatien. Bereits bei der Hinfahrt standen Spaß, Vorfreude und die Gemeinschaft im Vordergrund und es gestaltete sich ein lockeres Flair, bei welchem sich alle Teilnehmer untereinander austauschten und eifrige Diskussionen über die „große, weite Welt des Fußballs“ entbrannten.

Um die Mittagszeit erreichte das Refereekontingent schließlich das wunderschöne Hotel Sol Garden, in welchem die Zimmereinrichtung alle Bedürfnisse der Teilnehmer wunschlos abdeckte.
Wenig später wurde sogleich zur Tat geschritten und die erste Trainingseinheit absolviert. Im Rahmen eines lockeren Fußballspiels wurde den Teilnehmern ein Vorgeschmack auf das kommende Programm geboten, welches von den Koordinatoren und Headcoaches Andreas Winkler, Reinhard Fuchshuber und Cetin Yorulmaz in Kombination mit dem berüchtigten „Schleifer“ Reinhard Marcinko minuziös durchgetaktet war und welches in sportwissenschaftlicher Hinsicht die Referees optimal auf die kommende Frühjahrssaison vorbereitete.

Tag 2 sollte für alle Teilnehmer der Härteste werden, doch beim morgentlichen Frühstück hatten noch alle einen Grinser im Gesicht – ein Bild, welches sich knapp 2 Stunden später komplett ändern sollte, da um cirka 11 uhr alle Akteure nurmehr keuchend und schnaufend auf dem Boden lagen, weil der aufgebaute Kraftzirkel ihnen alles abverlangte.
Am Nachmittag wurde der harte Trainingstag mit einer Intervalleinheit abgeschlossen.
Gemütlich ließ man den Tag gemeinsam in der Lobby ausklingen und stärkte sich bereits für den darauffolgenden Tag, welcher mit einer morgentlichen Regenerationseinheit eingeläutet und am Nachmittag mit einer Fußballeinheit abgeschlossen wurde.
Der letzte Abend in Kroatien wurde dazu genutzt bei einem gemütlichen Spaziergang die Stadt zu erkunden und dort in einer Bar das eine oder andere Getränk zu sich zu nehmen – dies stärkte das Gemeinschaftsgefüge und vermittelte allen, dass auch das Schiedsrichterteam , die „3. Mannschaft“, als solche fungiert.

Abgeschlossen wurde das Trainingslager mit einem letzten Intervalltraining, bei welchem die Teilnehmer noch einmal den letzten Rest aus ihrem Körper herauskitzelten und sich schlussendlich vollkommen ausgepowert in den Bus Richtung Heimat setzten, welche sie um ca. 17 Uhr erreichten.

Ein großer Dank geht an unseren Ausschuss, der mit seiner finanziellen Unterstützung einen wertvollen Beitrag zu diesem tollen Trainingslager geleistet hat!

 

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Expect the Unexpect

Den 7. Februar 2018 wird Sebastian Gishamer wohl nicht so schnell vergessen, denn: beim UEFA Youth League Achtelfinale zwischen dem FC Salzburg und Sporting Lissabon gab der 29-jährige sein Debüt als internationaler Schiedsrichter. Welchen Umständen er diesen Auftritt verdankt und wie es ihm dabei ergangen ist haben wir im exklusiven Gespräch mit Salzburgs Bundesliga-Referee geklärt.

 

Sebastian, wie bist du zu diesem wohl unverhofften Einsatz in der UEFA Youth League gekommen?

SEBASTIAN GISHAMER: Ursprünglich war ich bei diesem Spiel als 4. Offizieller besetzt. Dieser ist unteranderem dafür zuständig, bei etwaigen Verletzungen der amtierenden Schiedsrichter deren Position einzunehmen. So war es in meinem konkreten Fall! Nach einem Eckstoß in Minute 54 spürte der Schiedsrichter plötzlich einen Schmerz im Oberschenkel. Ich fragte nur noch durch das Headset: „Do you need a doctor?“, doch dann ging alles sehr schnell. Er lief zu mir und machte mir klar, dass ich weiterpfeifen muss. Ich bin in die Kabine um mich entsprechend vorzubereiten.

 

Warst du überrascht, beziehungsweise als du dann am Spielfeld gestanden bist, warst du nervös?

            Natürlich ist man anfangs ein bisschen überrascht. Das ist ja keine alltägliche Situation. Das habe ich noch nie selbst erlebt. Dennoch ist ja der 4. Offizielle unteranderem dafür da. Nervös war ich nicht – angespannt trifft es eher.

 

Hast du lange gebraucht um in das Spiel hineinzufinden? Es waren ja immerhin schon 54 Minuten absolviert.

            Eine Eingewöhnungsphase gibt es nicht! Die Mannschaften sind ja schon voll in ihrem Element und wollen sofort weiterspielen. Für mich war die erste Entscheidung die Wichtigste – damit zeige ich, dass ich da bin. Ich glaube aber auch, dass die Spieler die Situation sehr gut angenommen haben und sich nach und nach mit mir akklimatisiert haben.

 

Du hast ja mit dem FC Salzburg einen österreichischen Vertreter als Österreicher gepfiffen. War das für dich eine schwierige Situation? Wie haben die Portugiesen darauf reagiert?

            Nein, das war für mich überhaupt kein Problem. Man konzentriert sich sowieso nur auf sich selbst und will die bestmögliche Leistung abrufen um das Spiel gut fertig zu leiten. Als Schiedsrichter ist es oberste Priorität Gerechtigkeit walten zu lassen! Auch von Seiten der Portugiesen war das nie ein Problem. Sie haben gesehen, dass ich fair pfeife und das haben sie genauso honoriert wie der FC Salzburg.

 

Nach dem Spiel gibt es ja immer einen Beobachter, welcher die Leistung der Unparteiischen aufarbeitet. Was sagte der zu deiner Performance?

            Der war sehr zufrieden. Ich hatte eine knifflige Szene im Strafraum (strafbares Handspiel ja oder nein) wo es plötzlich „Elfmeteralarm“ gab. Wie sich nach Ansicht der TV Bilder ergab, habe ich richtigerweise weiterlaufen lassen. Im Großen und Ganzen waren alle recht zufrieden.

 

Du zählst ja in der Schiedsrichterzunft zu den großen Talenten. Du hast mit 20 Jahren in der dritthöchsten Liga Spiele geleitet. Hat dir dein Talent und deine jahrelange Erfahrung bei der Bewältigung dieser Aufgabe geholfen oder ist das nochmal etwas anderes?

Wie überall im Leben ist jahrelange Erfahrung in so einem Fall natürlich Gold wert. Allerdings ist das natürlich dann wieder eine neue Situation, die ich in dieser Form auch erst zum ersten Mal erlebt habe. Es gibt bei uns Schiedsrichter so einen Spruch, der lautet: „Erwarte das Unerwartete“. Der passt wie die Faust auf´s Auge zu dieser Situation. Man muss auf alles vorbereitet sein!

 

Wie geht es jetzt mit einer möglichen internationalen Karriere weiter?

            (lacht…) Ich bin vom ÖFB nominiert worden Mitte März beim UEFA-CORE Programm teilzunehmen. Das ist ein Programm zur Schulung und Weiterbildung möglicher nächster internationaler Schiedsrichter und ist eine große Chance für mich und mein Team (Anm. Red. Assistenten Michael Nemetz/NÖ u. Markus Waldl/OÖ). Dabei werden die nominierten acht Referee-Teams aus Europa speziell im regeltechnischen und kommunikativen Bereich geschult. Ich freue mich schon sehr darauf!

 

Abschließend noch: Ist es wahr, dass sich Marc Batta, ein Mitglied der UEFA Schiedsrichterkommission persönlich bei dir für deine Leistung bedankt hat?

            Ja – das hat mich sehr gefreut! Er hat mir am nächsten Tag eine E-Mail geschrieben, wo er sich eben für meinen Einsatz bedankt hat. Eine solche Anerkennung von oberster Stelle des europäischen Fußballs ist schon eine große Ehre und bestätigt auch den Weg, den man selbst eingeschlagen hat!

Wintersportwochenene im Lungau

Das Schiedsrichterkollegium veranstaltete am 10. und 11. Februar in St. Michael im Lungau ein Wintersportwochenende. Am Programm standen Skifahren, Tourengehen und Rodeln.
Natürlich kam das leibliche Wohl und der Spaß auch nicht zu kurz. Organisiert wurde der Ausflug von der Schiedsrichtergruppe Lungau.
Das Kollegium möchte sich auch beim Ausschuss für die großartige finanzielle Unterstützung bedanken. (mehr …)

Werbung für den Grundkurs

„Kein Spiel ohne Schiedsrichter…“, nein nicht nur eine Floskel sondern die Wahrheit.
Sollte der Schiedsrichter zu einem besetzen Spiel nicht erscheinen können oder aus Personalmangel kein Schiedsrichter zur Verfügung stehen, dann muss Ersatz gesucht werden um dieses Spiel über die Runden zu bringen. Aber wer traut sich das???
Um solche Zwischenfälle vermeiden zu können, muss ständig für Schiedsrichter-Nachwuchs gesorgt werden. Um diesen für unser Hobby zugewinnen, wurde auch heuer wieder mit der Genehmigung des Walser Bürgermeister Hr. Joachim Maislinger, beim Kreisverkehr Kaserne Wals unsere Schiri-Werbetafel aufgestellt. Herzlichen Dank dafür.

Aber auch die Vereine sind bei der Anwerbung neuer Schiedsrichter gefordert. So sollte der Spielleiter, der wie die Spieler immer versucht das Beste zu geben, nicht immer als Feind gesehen bzw. dargestellt werden. Den die Vereine sind es, die den Schiedsrichter am meisten brauchen.

Mein Dank gilt  AUFSCHNAITER Wolfi für die Unterstützung beim montieren.

Nachwuchsrefernt Reinhard Marcinko e.h.