Am Wochenende vom 10. auf 11. November 2017 trafen sich die Referee-Observer des Bundeslandes, unter der Leitung von Beo-Referenten Herbert Lemberger aus Mittersill, erstmalig zu einer Zweitages-Klausur, um die neuesten Richtlinien im Beobachtungswesen festzulegen. Neben Regeltechnik und Administration, stand der Wandel vom Erbsenzähler zum Coach ganz oben auf der Agenda im Seminarhotel Pöllhuber in Zell am Moos. „Fehler“ der aktiven Kollegen zu beleuchten ist das Eine, aber gemeinsam Alternativen zur Verbesserung erarbeiten das Wichtigste. So konnte sich neben unserem Gast vom BFV (Bayrischer Fußballverband) Thomas Lutz, auch der aktuelle UEFA-Beobachter und ehemalige Elite-FIFA-Referee Konrad Plautz, mit einem tollen und praxisbezogenen Vortrag „Killer oder Coach“, unglaublich wichtig einbringen.

Erwarte stets das Unerwartete, welchen Typ Beobachter nehmen wir selber ein, das erfolgreiche Kabinengespräch in der Praxis, die Notenvergabe nach dem Lesen der Berichte, „Kutscher“ sein für den richtigen Weg des Schiedsrichters, auf den Weg bringen, viele Fragen stellen und nicht die „immer richtige“ Antwort präsentieren wollen, Zukunftsorientiertes handeln – das waren einige der wichtigsten Schlagworte an diesen beiden, äußerst arbeitsintensiven Klausurtagen.

Aber auch mit einem weinenden Auge blicken wir zurück auf diese Schulung, denn nach genau 50 Jahren im Kollegium (10 davon als Beobachter), verlässt uns leider nun der ehemalige Bundesliga Schiedsrichter Wolfgang „Bella“ Klocker in die wohlverdiente Schiedsrichterpension.

Lieber Wolfgang, auch auf diesem Wege nochmals einen herzlichen Dank für deine tolle Arbeit, deine Kollegialität und für dein immer offenes Ohr für die Anliegen aller Kollegen – du wirst immer gern gesehener Gast bei unseren Veranstaltungen sein!

Weiterer Dank gilt allen Vortragenden, den Organisatoren, aber vor allem auch dem Salzburger Fußballverband, ohne dessen Unterstützung diese Schulung nie stattfinden hätte können.

Arbeitsreiche Beobachter Klausur 2017